Auf dem Internetportal lieblingsbusfahrerIn.de können Geschichten, Danksagungen und sogar Bilder hochgeladen werden – vor allem mit letzterem haben auch Kinder die Möglichkeit, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Bislang sind insgesamt mehr als 2.000 Beiträge eingegangen. Initiiert wird die Aktion, die seit 2023 für mehr Wertschätzung dem Omnibus-Fahrpersonal gegenüber werben soll, vom Fahrgastverband Pro Bahn, DB Regio, dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo).

„Busfahrerinnen und Busfahrer machen jeden Tag den Unterschied – für Sicherheit, Verlässlichkeit und Service im Alltag“, sagt Jörg Bruchertseifer, Bundesreferent für integrierte Mobilität beim Fahrgastverband Pro Bahn. „Mehr als 2.000 eingereichte Geschichten zeigen schon jetzt, wie groß die Wertschätzung vieler Fahrgäste ist. Mit dem Wettbewerb geben wir ihnen die Möglichkeit, persönlich Danke zu sagen und die Leistung des Fahrpersonals sichtbar zu machen.“ Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei öffentliche Anerkennung ein wichtiges Signal für die Beschäftigten und für potenzielle neue Kolleginnen und Kollegen.

Auf der Zielgeraden der diesjährigen Wettbewerbsauflage weisen die Initiatoren noch einmal darauf hin, dass der Countdown läuft: Wer seine Geschichte noch bis zum 31. Mai 2026 einreicht, nimmt an der aktuellen Wettbewerbsrunde teil. Später eingehende Beiträge gehen dennoch nicht verloren, sondern werden automatisch in die Auswertung für 2027 aufgenommen. Gekürt werden die Lieblingskollegen in diesem Jahr in den Kategorien:

„Alltagsheld:innen“ – präsentiert von MAN
„Außergewöhnliche Leistung“ – präsentiert von Kravag
„Schulbus“ – präsentiert von DEVK
„Fernbus“ – präsentiert von Daimler Buses

Zusätzlich sind erneut regionale und unternehmensweite Auszeichnungen möglich.

Hintergrund

Bundesweit sind rund 100.000 Busfahrer im Einsatz – dennoch fehlen zehntausende Kräfte. Bis 2030 werden Prognosen zufolge im ÖPNV rund 21 Prozent mehr Beschäftigte benötigt. Der Wettbewerb „Lieblingsbusfahrer/in“ soll deshalb auch unterstreichen, wie wichtig Respekt, Schutz und gesellschaftliche Wertschätzung für die Zukunft des Berufs sind.