Der Säntis ist der höchste Berg im Alpstein und als Wahrzeichen der Region bekannt. Bei gutem Wetter ist der Berg im Grenzgebiet der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St. Gallen von Oberschwaben aus zu sehen. Die Talstation der Säntis-Schwebebahn liegt auf der Schwägalp auf knapp 1.300 Metern Höhe, zwischen Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. In diesem Bereich wird der Betrieb der Seilbahn während der Bauarbeiten aufrecht erhalten. Die Schwägalp liegt von Konstanz oder Lindau am Bodensee rund 75 Straßenkilometer südlich.
Beginnen sollen die Bauarbeiten ab Mai. Der Aufstieg auf den Säntis per Pedes empfiehlt sich für Gruppen, die insgesamt gut zu Fuß und körperlich fit sind: Die Wanderung ist anspruchsvoll, belohnt aber mit einem „prächtigen Weitblick“, wie die Tourismusorganisation Appenzellerland schreibt.
Die vorerst letzte Seilbahnfahrt mit Gästen findet am 30. April statt. Im Rahmen der Bauarbeiten werden unter anderem vier neue Tragseile installiert und Antrieb und Steuerung erneuert. Das soll unter anderem die Windstabilität verbessern. Außerdem wird eine Stütze der alten Bahn erhöht, eine weitere zurück gebaut und das Gelände renaturiert. Die dann eingesetzten Kabinen der Seilbahnen werden etwas größer sein als die bisherigen, aber weiterhin 85 Passagiere befördern. Die Neueröffnung ist für den Spätherbst geplant.