Die Vorbereitungen für die Eröffnung laufen derzeit auf Hochtouren. In die Anlage sind bereits die fünf bislang im Zoo gehaltenen Robben umgezogen. Hinzu kamen drei Seelöwen aus dem Tiergarten Nürnberg sowie ein weiteres Tier aus dem Zoo Gelsenkirchen. Die insgesamt neun Robben werden derzeit an die neue Umgebung und aneinander gewöhnt.
Zum neuen Bereich gehören Schwimm- und Ruheflächen sowie ein großes Wasserbecken mit Wellentechnik. Besucher können die Tiere unter anderem von einem mehr als 100 Meter langen Unterwassertunnel aus beobachten.
Nach fast acht Jahren kehren zudem Pinguine in den Zoo Leipzig zurück. Rund 40 Humboldtpinguine aus Karlsruhe, Schwerin und München befinden sich bereits in Leipzig und werden zunächst in einem für Besucher nicht zugänglichen Bereich eingewöhnt. Dabei geht es nach Angaben des Zoos unter anderem darum, die Tiere an ihre Pfleger und die Fütterungsabläufe zu gewöhnen.
Neben Robben und Pinguinen sollen in „Feuerland“ auch Seevögel gehalten werden. Dafür ist eine übernetzte Flugvoliere vorgesehen. Die Gestaltung des insgesamt 5.500 Quadratmeter großen Areals orientiert sich an Küstenlandschaften mit Felsen sowie Wasser- und Ruhebereichen.
Mit der neuen Anlage verbindet der Zoo zugleich sein Artenschutzengagement in Südamerika. Im Mittelpunkt stehen der Darwin-Nasenfrosch, der Südliche Flussotter und der Humboldtpinguin. Nach Angaben des Zoos sind die Bestände dieser Arten in ihren natürlichen Lebensräumen bedroht. Die Haltung der Humboldtpinguine in Leipzig soll deshalb auch über deren Lebensraum und Gefährdung informieren.