Im Jahr 2025 generierte die Saarland Card 117.097 Übernachtungen, heißt es in einer TZS-Mitteilung. Die Saarland Card integriert den Zugang zu 119 regionalen Ausflugszielen, darunter kulturelle Destinationen wie das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte, die Deutsche Bahn Offerte „Fahrtziel Natur“ und Freizeitangebote wie Schwimmbäder und Naturerlebnisse. Ziel der Saarland Card ist, den touristischen Verkehr in sensiblen Naturräumen vom privaten Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Gestartet ist die Saarland Card 2017 mit 66 Ausflugszielen und 35 Gastgeberbetrieben. 2026 sind es 119 Ausflugsziele und 76 Gastgeber. Anfangs tatsächlich als Chipkarte ausgeführt, hat sich die Saarland Card mittlerweile zu einem QR-Code entwickelt, der den Nutzern mehr Flexibilität und Komfort bieten soll. Die Saarland Card ist bundesweit die einzige Karte, die Mobilität im gesamten Bundesland ohne zusätzliche Kosten ermöglicht. Kleinere Ausflugsziele profitieren nach TZS-Angaben besonders von der Vermarktung durch die Card, da sie die Sichtbarkeit der Anbieter erhöhe. Gänzlich neue Angebote wie die „Familiensafari“ in Kooperation mit den saarländischen Jugendherbergen hätten dank der Karte ebenfalls zügig etabliert werden können. Ehrenamtlich Tätige erhalten die Saarland Card sogar für zwei Jahr kostenlos als Wertschätzung ihres Engagements.  

In diesem Jahr kommen als neue Partner des Angebots unter anderem der Flughafen Saarbrücken, das Naturfreibad Kirkel, die Tropfsteinhöhle Niedaltdorf, der Zoo Saarbrücken und das 3D-Zeitreise-Erlebnis in Saarlouis zum Profil der Saarland Card hinzu. „Die Saarland Card ist nicht nur ein Erfolgsmodell, sondern ein echter Tourismus-Turbo für das Saarland“, freut sich Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin Tourismus Zentrale Saarland. Die Karte fördere mit einer Mindestaufenthaltsdauer von zwei Nächten die Nachhaltigkeit, schaffe Wertschöpfung und wirket saisonverlängernd. Mit ihrer Kombination aus Attraktionen, Flexibilität und regionaler Vernetzung setze sie Maßstäbe.