Mit den Mitteln sollen neue Servicestützpunkte entstehen und bestehende Standorte modernisiert werden. Zudem will MAN die regionale Netzabdeckung verbessern. Rund ein Drittel der geplanten Investitionen ist für Elektromobilität und Digitalisierung vorgesehen. Dazu gehören Hochvolt-Schulungen für Servicemitarbeiter, Batteriereparaturzentren sowie öffentlich zugängliche Ladepunkte an MAN-Niederlassungen.

Ziel des Ausbauprogramms ist es, die Entfernung zum nächsten Servicestandort zu verkürzen. Künftig sollen fast 80 Prozent der Kunden innerhalb von weniger als 30 Minuten einen MAN-Servicebetrieb erreichen können. Dies wird unter anderem für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Spanien und die Türkei angestrebt. In besonders logistikintensiven Regionen sind dafür auch neue Standorte vorgesehen.

Erste Projekte werden bereits umgesetzt. Nahe Lissabon hat MAN mit dem Bau einer neuen eigenen Vertriebs- und Serviceniederlassung begonnen. Im litauischen Kaunas will die Adampolis Group noch in diesem Jahr einen neuen Standort für Vertrieb und Service von MAN-Fahrzeugen eröffnen.