Die alternativ angetriebene Flotte umfasst 25 batterieelektrische eCitaro sowie zehn Mercedes-Benz eCitaro G fuel cell. Die insgesamt 35 Fahrzeuge sollen die Grundlage des transformierten Linienbetriebs bilden. Als deren Kern gilt die Kombination der Vorteile beider Antriebssysteme. Die batterieelektrischen eCitaro sollen auf Stadtlinien mit planbaren Umläufen und regelmäßigen Lademöglichkeiten zum Einsatz kommen, die Mercedes-Benz eCitaro G fuel cell sollen auf Strecken mit höheren Reichweitenanforderungen und zusätzlichem Bedarf an betrieblicher Flexibilität ergänzen. Die Investition stellt nach Unternehmensangaben das größte Flottenmodernisierungsprojekt in der LLP-Geschichte dar.

Mit seinem Ansatz könne das Unternehmen unterschiedliche Anforderungen innerhalb seines Liniennetzes optimal bedienen und gleichzeitig eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge sicherstellen, heißt es von Seiten des LLP. „Im vergangenen Jahr haben wir eine lokal CO₂-freie Flotte aufgebaut, die sowohl auf batterieelektrischer als auch auf Wasserstoff-Technologie basiert“, so der LLP-CEO Rok Vihar. Die ÖPNV-Transformation umfasse in Ljubljana dennoch weit mehr als nur die Beschaffung neuer Fahrzeuge. Parallel zur Flottenerneuerung habe die LPP die erforderliche Lade- und Wasserstoffinfrastruktur aufgebaut und die Betriebsabläufe für den Einsatz der neuen Antriebstechnologien weiterentwickelt. Der ganzheitliche Ansatz unterstütze dabei auch die Teilnahme Ljubljanas an der europäischen Initiative „100 Climate-Neutral and Smart Cities“. Diese habe zum Ziel, Städte auf dem Weg zur Klimaneutralität zu begleiten.

Die neuen Mercedes-Benz Busse werden von LLP dennoch nicht nur als Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und Lärmbelastung gesehen, sondern auch als Verbesserung des Fahrerlebnisses und des Fahrgast-Komforts und der Barrierefreiheit. Das Projekt zeige, wie sich Batterie- und Wasserstofftechnologie sinnvoll ergänzen könnten.