Insgesamt 1.163 Befragte – nahezu drei Viertel der Kunden von Leitner Reisen – gaben im Rahmen der Befragung an, 2026 noch einmal verreisen zu wollen oder eine weitere Reise in diesem Jahr zumindest “ernsthaft in Betracht” zu ziehen. 435 Befragte gaben an, 2026 nicht noch eine Reise unternehmen zu wollen. Dabei offenbarte die Befragung auch, dass die wirtschaftliche Unsicherheit im Land die Reisepläne der Kunden ganz konkret verändert. Gefragt seien vor allem kürzere Reisen, gut erreichbare Ziele und Angebote, bei denen vom Kunden ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wahrgenommen werde.  

 

In die Auswertung seiner Befragungsergebnisse bezog Leitner Reisen auch das bundesweite NIM-Konsumklima im September ein, das Leitner zufolge bei -26,6 Punkten gelegen habe, bei den Babyboomern sogar bei -46,1 Punkten. Die reiseaffine Leitner-Kundschaft spare durchaus auch, aber nicht automatisch am Herbsturlaub. Außerdem habe sich gezeigt, dass die Inflation wenig Anlass zur Entspannung gebe, da sie im August laut Statistischem Bundesamt auf 2,9 Prozent, nach 2,8 Prozent im Juli geklettert sei. Trotzdem hätten sich 1.163 von 1.598 befragten Kunden (72,8 Prozent) für eine zeitnahe Reiseplanung im vierten Quartal 2026 ausgesprochen.

 

Verreisen wollen die Leitner-Kunden am liebsten noch im Herbst: 45,1 Prozent der Befragten nannten den Oktober als bevorzugten Monat, weitere 23,1 Prozent den September. Zusammen entfiel die Präferenz von mehr als zwei Dritteln der Befragten auf diese beiden Monate. Bei der Reisedauer überwiegt die kürzere Variante: Gut die Hälfte (51,3 Prozent) plant, fünf bis sieben Tage zu verreisen, ein Viertel (25,9 Prozent) bevorzugt die etwas längere Reise von acht bis 14 Tagen.

In Sachen Verkehrsmittel dominiert der Bus: 807 der 1.163 Reisebereiten (69,4 Prozent), beabsichtigen, eine Busreise zu unternehmen, nur 21 Prozent wollen das Flugzeug bemühen. Besonders greifbar werde die Nachfrage in einem einzelnen Segment: 370 Befragte wollen im September oder Oktober für fünf bis sieben Tage mit dem Bus verreisen – Leitner Reisen sieht hier eine der größten homogenen Zielgruppen seiner gesamten Befragung. 

 

Bei den Destinationen hat Deutschland mit 185 Nennungen knapp die Nase vorn. 177 Befragte plädierten für Italien, dahinter folgen Österreich, Kroatien und Frankreich. Die Präferenz für nahe Ziele passe zur Einschätzung des Deutschen Reiseverbands (DRV), der für 2026 eine stärkere Nachfrage nach Auto-, Bus- und Bahnreisen innerhalb Deutschlands und in die Nachbarländer erwartet habe, so Leitner Reisen.

 

“Erlebnis und Preis müssen zusammenpassen”

 

Bei der Frage, was am Ende den Ausschlag für eine Reiseentscheidung gebe, lagen in der Befragung zwei Kriterien fast gleichauf: 30,1 Prozent der Befragten nannten “viele Ausflüge und besondere Erlebnisse” als wichtigstes Auswahlkriterium, 29,1 Prozent einen “attraktiven Preis”. Für weitere 18,1 Prozent scheint vor allem die Qualität der Unterkunft zu zählen. Bei der Reiseart setzt gut die Hälfte der Befragten (51,8 Prozent) auf Rund- oder Städtereisen. 

 

„Unsere Kunden schauen sehr genau hin, was sie für ihr Geld bekommen”, so Fabian Schreder, Geschäftsführer von Leitner Reisen. “Dass Erlebnis und Preis in der Befragung praktisch gleichauf liegen, zeigt: Entscheidend ist ein überzeugendes Gesamtpaket aus guter Organisation, attraktiven Leistungen und einem nachvollziehbaren Preis. Daher sind wir auch stolz, dass unsere positiven Kundenbewertungen unsere Qualität widerspiegeln und zudem im September einen gut 10 Prozent erhöhten Buchungseingang gegenüber dem Vorjahr haben.”

 

Reisemarkt bleibt robuster als die allgemeine Konsumstimmung

 

Leitner Reisen sieht das Umfrage-Bild als passend zu einer bundesweiten Entwicklung, wonach der DRV für das Touristikjahr 2025/26 mit Reiseausgaben von fast 85 Milliarden Euro rechnet, rund einem Prozent mehr als im Vorjahr, auch wenn Verbraucher kurzfristiger buchten und Preis und Leistung genauer verglichen. Wirtschaftliche Unsicherheit bedeute bei den Kunden von Leitner Reisen eher selten einen kompletten Reiseverzicht. Öfter bewirke sie, dass Reiseentscheidungen bewusster getroffen würden.