Die Ladesysteme stammen aus dem Hause Kempower, für die Installation sorgte das Unternehmen vlotte. Die 28 Ladepunkte werden von vier Kempower Power Units versorgt werden. Eine gezielte Vorkonditionierung der Busse soll die Betriebskosten von Beginn an reduzieren und Ladevorgänge netzdienlich gestalten. Außerdem soll der modulare Aufbau der geschaffenen Infrastruktur das geplante Anwachsen der Flotte „maximal skalierbar“ machen. So könnten die Power Units auf je 600 kW aufgerüstet und die Anlage insgesamt auf 32 Ladepunkte erweitert werden, heißt es von Seiten Ledermair. Eine dynamische Lastverteilung und das übergreifende Lademanagement würden dabei über die Software Kempower Charg Eye gesteuert.

Die größte Herausforderung bei der Realisierung des Bus-Depots lag auf dem beschränkten Platzangebot bei Ledermair. Das Unternehmen wertet die Inbetriebnahme des Depots und die Umstellung der Flotte auf Elektroantrieb als Investition in die Zukunft. „Die Technologie hat sich auf dem Markt stark bewährt und liefert uns genau die Anpassungsfähigkeit, die wir hier vor Ort brauchen“, so Geschäftsführer Alexander Ledermair.