Mit seinen Exponaten will das Klimahaus Klimawissen „fühlbar“ machen. Geschäftsführerin Ingrid Hayen sieht den Immersive Experience Award deshalb als internationale Anerkennung und Bestätigung des Bildungsansatzes. „Menschen verstehen den Klimawandel nicht durch mehr Daten, sondern dadurch, dass sie einmal selbst im virtuellen Sturm stehen. Das ermöglichen besonders die Wetterextreme auf einmalige Weise. Wir freuen uns sehr über diese großartige Würdigung, die Erlebniswelten auf dem ganzen Globus im Blick hatte.“
Die Ausstellung „Wetterextreme“ als Inszenierung des Studios KLV konnte damit überzeugen, dass sie als Erlebnisreise durch Hitzewellen, Waldbrände, Überschwemmungen und Stürme führt. Herzstück ist der „Uplift“, eine Plattform, auf der die Besucher mittels Hydraulik durch eine 360-Grad-Projektionswelt surfen und dabei diversen Extremwetterereignissen aus Hitze, Wind, Wasser, Nebel und Sound ausgesetzt werden. Die Plattform ist eingebettet in interaktive Stationen zur Entstehung der Wetterereignisse und wird ergänzt durch echte Geschichten von Menschen, die extreme Wettersituationen erlebt haben.
Mit den Immersive Experience Awards sollen künftig einmal jährlich „herausragende immersive Erlebnisse“ ausgezeichnet werden. Die Preise werden in insgesamt sieben Kategorien, darunter Theater, Gastronomie, Escape Rooms, Markenaktivierungen sowie interaktive und projektionsbasierte Formate. Neben dem Klimahaus Bremerhaven haben 2026 unter anderem Erlebnisse in China, England und Australien gewonnen.