Das rund zehn Meter lange Fahrzeug soll sich nach Unternehmensangaben bereits auf dem Weg zu seinem Einsatzort befinden – dieser wurde bislang jedoch nicht offenbart. Das Besondere an dem Bus ist, dass er technologisch auf Karten verzichten können und stattdessen via Fahrzeugsensorik operieren soll. Nach Angaben von Imagry vereinfache das die Einrichtung neuer Strecken. In den USA, Japan, Israel und auch Deutschland sei dies auch schon erfolgreich erprobt worden.

Imagry verlautbarte nichts über Ladeleistung oder die Reichweite der Batterien. Allerdings sei der Bus für die europäische Typgenehmigung WVTA und GSR2 vorbereitet. Ob ein Sicherheitsfahrer an Bord eingeplant ist, wird bislang ebenfalls verschwiegen – Imagry betont jedoch grundsätzlich, dass es auf Level-4-Fahrezuge fokussiere, Fahrzeuge also, die ganz ohne Fahrer auskommen. Aus der Kooperation von Imagry und UNVI sollen künftig weitere autonome Fahrzeugmodelle hervorgehen. Diese sollen sowohl im ÖPNV Einzug halten, als auch auf Flughäfen und für verschiedenste Shuttledienste eingesetzt werden, etwa auf dem Gelände von Kliniken und Universitäten.

Unterstützt wird die Zusammenarbeit zwischen UNVI und Imagry von UBSI, einem israelischen Dienstleister, der sich um die Koordination der Technik, der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die Homologation, Beschaffung, Integration und Betriebssicherheit autonomer Fahrzeuge kümmert.