„Schnabu“ existierte als Familienunternehmen seit 1972, Inhaber Uwe Schnabel führte den Betrieb seit 1996 in zweiter Generation. Zum 30. September 2026 werde man den Omnibusbetrieb einstellen, heißt es in einem Abschiedsbrief an die Kunden auf der Startseite des Unternehmens im Internet. Uwe Schnabel und seine Frau Monika gehen diesen Schritt schweren Herzens, wie sie selbst sagen. Medienberichten zufolge ist die Betriebsaufgabe auf den Umstand zurückzuführen, dass kein Nachfolger für das Unternehmen gefunden werden konnte.
„Hinter uns liegt weit mehr als ein Unternehmen – es ist ein Lebenswerk, das unser Leben geprägt hat“, schreiben Uwe und Monika Schnabel auf ihrer Website. „Wenn wir auf all die Jahre zurückblicken, dann waren vier Dinge für uns besonders wichtig: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Arbeit mit Herzblut, Engagement und Leidenschaft gelebt haben. Unsere Busse, die man oft schon von weitem erkannt hat. Die vielen Reiseziele, die wir gemeinsam entdecken durften. Und vor allem Sie und ihr als unsere Gäste an Bord. Ohne jeden einzelnen von Ihnen und euch wäre diese Geschichte nicht möglich gewesen.“
Für Schnabels soll nun ein neuer Lebensabschnitt beginnen – auf diesen freuen sich die Eheleute, auch mit Blick auf die schönen Erinnerungen, die hinter ihnen liegen.
Bezahlte und noch nicht eingelöste Reisegutscheine aus den vergangenen drei Jahren werden den Käufern erstattet. Ebenso sind Interessenten für den Betriebshof eingeladen, sich bei Schnabels zu melden. Der Betriebshof umfasst auch eine Tankstelle und ein Bürogebäude. Für Schnabels ist ein Verkauf ebenso denkbar wie eine Vermietung.