Laut Stadt können Geschwindigkeiten von bis zu 35 Kilometern pro Stunde erreicht werden. „Trockenes und warmes Wetter sowie Kleidung aus künstlichen Fasern sorgen zusätzlich für ein optimales Rutschen“, sagte eine Stadtsprecherin. Auf der kleinen Rutsche sei man fünf bis acht Sekunden unterwegs und auf der große zehn bis 16 Sekunden. „Zu Fuß braucht man für den Weg knapp zwei Minuten“, sagte sie.

 

Bitte umsteigen - von der großen in die kleine Rutsche

Auf dem Weg nach unten steigen die Gäste erst in die große Rutsche und dann um in die kleinere - anders sei das baulich nicht möglich gewesen, hieß es. Zielpublikum sind nach Angaben der Stadt etwa Familien und Stadtparkbesucher, aber auch Schüler oder Berufstätige, die für den Weg nach unten auf Auto oder Bus verzichten wollen. 

So seien im Ortsteil Wimberg oberhalb der Rutschen zwei Berufsschulen - wer dann auf dem Heimweg schnell sein wolle oder ins Stadtzentrum müsse, könne nach unten rutschen - aber immer auf eigene Gefahr. Von unten seien es allerdings noch einige Minuten Fußweg bis zur Stadtmitte.

 

„Es soll Spaß machen“

Entstanden war die Idee im Rahmen einer Umgestaltung des sieben Hektar großen Stadtparks, der 2018 durch einen Sturm verwüstet und dann recht unansehnlich geworden war. Ein Wettbewerb wurde ins Leben gerufen und die Idee mit den Rutschen gewann, wie die Stadtsprecherin erläuterte. Insgesamt kostet die Neugestaltung rund 1,5 Millionen Euro - rund 1,35 Millionen kommen dafür vom Bund. Wie die Rutschen von Bürgern und Touristen angenommen werden, ist noch offen. „Wir hoffen, dass sie einfach Teil des Alltags werden“, sagte die Sprecherin. „Und es soll einfach Spaß machen.“