Neue Elektrobusse sind unter anderem für Gera, Meiningen, Suhl, Leinefelde und Jena geplant. In mehreren Regionen sind entsprechende Fahrzeuge bereits im Einsatz, etwa im Wartburgkreis, im Kreis Nordhausen, in Heiligenstadt, Bad Langensalza, Jena sowie im Raum Suhl/Zella-Mehlis. In Weimar fahren zudem geförderte Wasserstoffbusse. Darüber hinaus setzen Verkehrsunternehmen auch Fahrzeuge ohne EU-Förderung ein.
Eines der größten Förderprojekte läuft in Gera. Dort stockt die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH ihre Flotte gezielt mit Elektrobussen auf. Für das Vorhaben hat die EU 4,4 Millionen Euro bewilligt. Damit werden zehn neue Elektrobusse sowie die notwendige Ladeinfrastruktur finanziert. Spätestens 2029 sollen in Thüringens drittgrößter Stadt insgesamt 16 E-Busse unterwegs sein.
Energieminister Tilo Kummer (BSW) betonte die Vorteile der neuen Fahrzeuge: Elektrobusse seien modern, leise und umweltfreundlich und machten den Nahverkehr attraktiver. Das Förderprogramm gleiche für die Verkehrsunternehmen die Mehrkosten bei Anschaffung und Ladeinfrastruktur aus und ermögliche so den weiteren Ausbau des Angebots.