Gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) teilte das Domkapitel demnach mit, dass die Resonanz der Besucher bisher hauptsächlich positiv ausfiele – der Kölner Dom werde ruhiger und würdiger wirken, weil es durch die Einführung der Eintrittspreise weniger Trubel gebe. Die Eintrittsgebühr gilt nur für touristische Besuche, der Besuch des Gottesdienstes und der Zugang zum Gebetsbereich bleiben weiterhin kostenlos.
Wie zuerst die Rheinische Post berichtete und das Domkapitel dann gegenüber der dpa bestätigte, wurde bereits in den ersten Tagen nach Einführung der Eintrittsgebühr die Hälfte der laufenden Kosten gedeckt werden – diese belaufen sich demnach auf rund 44.000 € täglich. Wie viele Besucher tatsächlich Eintritt zahlten, wurde noch nicht bekanntgegeben, eine umfassende Bilanz samt Besucherzahlen, Einnahmen und der insgesamten Entwicklung der Besucherstruktur soll erst Anfang des Jahres 2027 veröffentlicht werden.