Zum Verkauf stehe aber nur die Adlon-Immobilie, für Hotelgäste, Beschäftigte und Geschäftspartner ändere sich nichts: Der Pachtvertrag mit dem Hotelbetreiber Kempinski läuft noch bis zum Jahr 2032.

Das Adlon wurde ursprünglich 1907 eröffnet, im Zweiten Weltkrieg wurde es schwer beschädigt und dann wieder aufgebaut. Das geschichtsträchtige Traditionshaus direkt gegenüber dem Brandenburger Tor ist weltweit bekannt, neben Staatschefs und Mitglieder von Königshäusern beherbergte es auch viele Weltstars.

Die Immobilie gehört dem Fonds „Fundus-Fonds 31“, der aus rund 4000 überwiegend privaten Anleger besteht, die größtenteils seit fast 30 Jahren an dem Fonds beteiligt sind. Viele der Anleger seien dementsprechend in einem hohen Alter und in einer Lebensphase, in der die Kündigung der Anteile sinnvoll erscheinen könnte – seit Ende 2024 ist eine Kündigung der Fondsanteile möglich. Um dem gerecht zu werden und gleichzeitig mögliche Liquiditätsprobleme in Zukunft vermeiden zu können, wird nun über den Verkauf abgestimmt. Sollten die Eigentümer dem Verkauf zustimmen, soll ein internationales Bieterverfahren organisiert werden.

Ursprünglich hatte die Immobilienzeitung über den möglichen Verkauf berichtet, mehrere Medien griffen den Bericht auf.