Im Mittelpunkt dabei stand das Ziel, die Kinder frühzeitig für Gefahren zu sensibilisieren und ihnen Wissen für ein sicheres Verhalten im Alltag zu vermitteln. An unterschiedlichen Mitmach-Stationen mit fiktiven Städtenamen wie „Bremsdorf“, „Winkelbrunn“ oder „Löschingen“ konnten die Kinder selbst erfahren, welche Gefahren im Straßenverkehr bestehen und wie sie sich verhalten können.
Die Bedeutung des Themas wurde durch den Besuch von Bayerns Staatsminister für Verkehr, Christian Bernreiter unterstrichen. Er informierte sich vor Ort über die verschiedenen Stationen, sprach mit den beteiligten Partnern und tauschte sich mit den Organisatoren über die Bedeutung frühzeitiger Verkehrserziehung aus. Während seines Rundgangs erhielt er Einblicke in die Themen Toter Winkel, Bremsweg, Erste Hilfe, Sichtbarkeit im Straßenverkehr sowie Barrierefreiheit. Sein Fazit: „Verkehrserziehung kann nicht früh genug beginnen. Wer Kinder spielerisch schon im Kindergarten- und Grundschulalter für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert, leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit auf unseren Straßen. Die Verkehrserziehungswoche von MAN zeigt eindrucksvoll, wie dies praxisnah und altersgerecht gelingen kann. Auch als Freistaat setzen wir uns dafür ein, dass Kinder sicher unterwegs sind: Wir bauen sichere Radwege, verbessern Straßen an gefährlichen Stellen und stärken die Verkehrserziehung. Die Polizei schult z.B. jedes Jahr rund 100.000 Schulanfängerinnen und Schulanfänger!“
Dabei setzte MAN bei der Verkehrserziehungswoche bewusst auf einen praxisnahen Ansatz. Im Rahmen der Aktionswoche durchliefen die Kinder verschiedene Mitmachstationen und lernten unter anderem die Gefahren des Toten Winkels kennen, konnten Bremswege realistisch einschätzen, übten das richtige Verhalten im Notfall und erfuhren, warum Sichtbarkeit insbesondere in der dunklen Jahreszeit wichtig ist. Weitere Stationen beschäftigten sich mit Barrierefreiheit und gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Ergänzend erhielten die Kinder Einblicke in die Mobilität und Transportlösungen der Zukunft.