Mit dabei ist beispielsweise Guido van Helten, der wegen seiner monumentalen, fotorealistischen Wandmalereien berühmt geworden ist, Daneben werden die Graffiti-Pioniere DAIM und CAN2 vor Ort sein, deren Arbeiten in Städten wie New York, Los Angeles und Paris zu sehen sind. Magda Sayeg, Begründerin des „Urban Knitting“, will die Autostadt mit Strick- und Häkelzeug zur kleinen Schwester ihrer Projekte unter anderem in London und Sydney werden lassen. Als besonderes Highlight gilt der Besuch des venezianischen Künstlers Peeta, der die Außenfassade des ehemaligen Lamborghini Pavillons mit einer 3D-Illusion verzaubern wird.

Die Künstler arbeiten während ihres Aufenthalts in der Autostadt unter anderem auf 13 eigens installierten Monolithen, freistehenden, bis zu 8,5 Meter hohen Blöcken, die als riesige Leinwände fungieren. Im Mittelpunkt des Events steht der kreative Prozess, denn sämtliche Werke des Urban-Art-Parcours entstehen während des Events live vor den Augen der Besucher. Diese sind eingeladen, die Urban Art als offene, lebendige Kunstform zu erleben und auch unmittelbar mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Digitale Angebote sollen das Erlebnis dabei noch vertiefen: Über QR-Codes erhalten die Gäste Zugang zu Kurzfilmen, Interviews und Hintergrundinformationen über die einzelnen Künstler, über ihr Schaffen und ihre Werke.

Für Kinder und Jugendliche steht ein „Art Camp“ zur Verfügung, in dem sie verschiedene Urban Art Techniken Art ausprobieren können. Die „Suche nach dem goldenen Ei“ steht Besuchern aller Altersgruppen offen. Erstmals ergänzt ein spezielles kulinarisches Frühlingsangebot das Event. Es soll die Vielfalt und Experimentierfreude der Urban Art auch geschmacklich widerspiegeln.