Das berichtet der NDR. Aufgrund der Zunahme des Busverkehrs innerhalb Hamburgs befänden sich viele Busbahnhöfe bereits jenseits ihrer Kapazitätsgrenzen. Die Hochbahn baue dagegen an: Als erster von zwei neuen Busbahnhöfen solle schon im Sommer die Busanlage Rahlstedt eröffnen – und das, noch ehe Die Bahn dort den S4-Bahnhof errichte. „Die Anlage war im aktuellen Zustand viel zu klein, jetzt schon, aber auch gerade im Hinblick auf die S4“, verlautbarte Hochbahn-Bereichsleiterin Stephanie Holk in einer Sendung. Durch den Ausbau verdoppele man Abfahrts- und Ankunftsbereiche.

Als zweites Großprojekt soll etwas verspätet ein zentraler Omnibusbahnhof in Harburg zur Verfügung stehen. Dieser wird voraussichtlich – ebenso wie der Rahlstedter Busbahnhof auch – mit einem architektonisch besonders auffälligen Zacken-Dach auf sich aufmerksam machen. Die Gestaltung der Dächer beruhe auf einem Wettbewerb, so Holk im NDR. Das Dach in Harburg sei 5.000 Quadratmeter groß. Damit es gebaut werden konnte, sei ein gutes Fundament erforderlich gewesen. Der Bau habe länger gedauert als ursprünglich angedacht, da das Dach auf einem Fußgängertunnel und einer Tiefgarage stehe. Deshalb werde Harburgs ZOB verspätet fertig. „Bergfest“ hatte der Bau des ZOB Harburg erst Mitte November 2025 gefeiert. Bis zu 150 Busse sollen hier pro Stunde abfahren und ankommen, 25 Linien im Tages- und Nachtverkehr. Harburg soll damit ein Knotenpunkt für rund 40.000 Fahrgäste täglich werden.