Die Insolvenz betrifft 138 Gesellschaften und 175 Hotels, heißt es. 20 bis 30 dieser Häuser sollen an den indischen Hotelkonzern Prism gehen und markenrechtlich künftig unter „Sunday“ und „Belvilla“ firmieren. In Deutschland kenne man Prism bislang vorwiegend als Betreiber von Ferienwohnungen, weltweit bewirtschafte das Unternehmen aber rund 22.000 Hotels.
Weitere 20 bis 30 Häuser aus dem Revo-Verbund sollen an die Leonardo-Hotels gehen, hier seien die Übernahme-Verträge bereits größtenteils gezeichnet. Die B&B Hotels wollten allem Anschein nach nur einen einstelligen Hotel-Bestand erwerben, seien aber noch keine Vereinbarungen eingegangen. Des Weiteren werde Motel One ehemalige Revo-Hotels übernehmen, hier hat nach Informationen von Tageskarte auch bereits das Bundeskartellamt ein Auge auf das Unterfangen geworfen. Außerdem sollen die Israel Canada Hotels signalisiert haben, dass sie in einem ersten Schritt fünf oder sechs Hotels kaufen wollen, laut Handelsblatt für 15,8 Millionen Euro. Israel Canada Hotels firmiert unter Marken wie Play, Brown und Enjoy mit Immobilien von Galiläa bis Eilat und Standorten in Griechenland und Kroatien. Einen noch unbenannten Investor gebe es ebenfalls, aus kapitalmarktrechtlichen Gründen werde dieser aber noch nicht veröffentlicht.