In diesem Jahr liegt der Fokus der Mobility Move auf den Themen Autonomes Fahren, Digitalisierung, Cybersecurity, Personal und Elektrofahrzeuge. Als VDV-Elektrobuskonferenz und Fachmesse findet sie vom 10. bis 12. März in Berlin statt. Der Messestand von MAN Truck & Bus wird in der Convention Hall II zu finden sein, Standnummer 35. Vor Ort ist unter anderem ein Ausstellungsbus des vollelektrischen Klasse II-Überlandbusses MAN Lion’s City 12 E LE und ein Schnittmodell eines MAN Battery Pack der neuen Generation. Gelegenheit für Fachgespräche gibt es ebenfalls.
Nach Unternehmensangaben markiert der neue Löwe den vollelektrischen Einstieg von MAN ins wachsende Segment der Überlandbusse. Insgesamt bietet der 12,2 Meter lange Stadtbus bei Klasse II-Zulassung bis zu 39 Sitzplätze für Fahrgäste in Fahrtrichtung sowie rund weitere 20 Stehplätze. Zudem steht ein Platz für Rollstuhl oder Kinderwagen zur Verfügung. „Wir zeigen mit dem Exponat eine einzigartige, innovative Anordnung der Notausstiegsluken im Fußboden, weit weg von allen Hochvoltkomponenten“, so Samir Karic, verantwortlich für Produktmarketing Bus bei MAN Truck & Bus Deutschland. „Dies erhöht die Sicherheit der Fahrgäste in entsprechenden Gefahrensituationen und erfüllt zugleich die Vorgaben der UN ECE R107 für eine Klasse-II Zulassung.“ Die beiden Notausstiegsluken befinden sich direkt neben dem Fahrer an Tür eins sowie im Bereich des Stehperrons gegenüber Tür zwei und sind während der Fahrt fest verriegelt. Bei einem unbeabsichtigten Öffnen ertönt beim Fahrer ein optischer, akustischer und haptischer Alarm.
Motor mit „Maximum Range Strategie“
Bestellt werden kann der Klasse-II Lion’s City 12 E LE bereits seit dem viertem Quartal 2025. Das Grundmodell Lion’s City E wurde mittlerweile mehr als 3.000 Mal verkauft. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem zentralen Synchron-Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 326 PS/ 240 kW und 2.100 Newtonmeter an maximalem Drehmoment. Dank des modularen Batteriekonzeptes haben Betreiber von Stadt- und Überlandlinien die Möglichkeit, die Anzahl der Batteriepakete der neuen Generation flexibel an ihre Bedürfnisse hinsichtlich Ladedauer, Anzahl der Fahrgäste und Reichweite anzupassen. Sie haben die Wahl zwischen vier oder fünf Batteriepaketen, die über eine Kapazität von bis zu 445 kWh verfügen, von denen nach der „Maximum Range Strategie“ 400 kWh nutzbar sind. Die Kapazität ist für eine Reichweite von bis zu 380 Kilometern ausgelegt.
Der auf der Mobility Move ausgestellte MAN Lion’s City 12 E LE verfügt außerdem über eine radargestützte Abbiegehilfe, Spurverlassenswarner (LDW) mit akustischer Warnung sowie eine Spurwechselhilfe (LCS) mit optischer Warnung. Des Weiteren sind der Notbremsassistent EBA plus mit Radfahrer- und Fußgängererkennung, der Kollisionswarner, der Aufmerksamkeitswarner MAN Attention Guard, die Reifendrucküberwachung für alle Achsen, die automatische Fahrlichtschaltung und der Regensensor an Bord. Das Fahrzeug ist zudem mit dem elektronischen Spiegelersatzsystem MAN Opti View ausgerüstet. Wie beim MAN Lion’s City E gehört auch beim MAN Lion’s City E LE eine Wärmepumpe mit CO2 als Kältemittel zur Ausstattung. Im Mittelpunkt des überarbeiteten Cockpits steht das in der Diagonale zwölf Zoll messende Zentraldisplay, das vollkommen digital ausgeführt ist.
Hintergrund
Die „Mobility Move“ startete als „VDV-Elektrobuskonferenz und Fachmesse Elekbu“ und findet als Deutschlands größte Konferenz und Fachmesse für straßengebundene öffentliche Mobilität 2026 zum 17. Mal statt. In diesem Jahr finden Vorträge auf fünf Konferenzbühnen bzw. Foren statt. Hinzu kommen 7.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche, auf der gezeigt wird, welche Lösungen es für die Mobilität von morgen gibt. Michael Roth, Head of Product Strategy Bus bei der MAN Truck & Bus SE, nimmt an dem Panel zum Autonomen Fahren im Themenblock „Regulation und Typgenehmigung“ teil und informiert ausführlich zu den Aktivitäten von MAN unter dem Titel: „Der Weg zum Regelbetrieb.“ Sowohl in Berlin als auch in München ist das Unternehmen im Rahmen der Projekte „Beintelli“ sowie „Minga“ an der Entwicklung selbstfahrender Busse beteiligt.