Der Conecto ist bereits seit Jahren in zahlreichen europäischen Märkten im Einsatz. Für Deutschland bedeutet seine Einführung eine Erweiterung der Angebotspalette: Während der Citaro aus Sicht des Herstellers weiterhin für komplexe Konfigurationen, individuelle Sonderausstattungen und kommunale Ausschreibungen wichtig bleibe, sei der Conecto für einfachere Einsatzprofile gedacht, wie Schülerverkehre, Ersatzbedarfe und vergleichbare Stadtbusanwendungen. Das Fahrzeug ist als Zwölf-Meter-Solobus – auch in der kraftstoffsparenden Variante Conecto hybrid – sowie als Gelenkbus erhältlich und damit für die gängigsten Anforderungen im urbanen Linienbetrieb geeignet.


Klare technische Abgrenzung zum des Mercedes-Benz Citaro

In der Solobus-Version sorge der 7,7 Liter große Reihensechszylinder-Dieselmotor Mercedes-Benz OM 936 mit 220 kW (299 PS) Leistung und einem Drehmoment von 1200 Nm für einen kraftvollen Antrieb – auch als kraftstoffsparender Hybrid mit 48-V-Niedervolttechnologie, teilt Daimler mit. Der OM 936 erfüllt die Abgasnorm Euro 6 E. Der Gelenkbus Conecto G wird von dem 10,7 Liter großen Euro VI-Dieselmotor OM 470 mit 265 kW (360 PS) Leistung und 1700 Nm Drehmoment angetrieben.

Betreiber, die kein volles Citaro-Ausstattungsniveau benötigen, erhalten mit dem Mercedes-Benz Conecto eine wirtschaftliche Alternative aus dem Hause Daimler Buses – mit der Verlässlichkeit und dem Servicenetzwerk des Unternehmens.


Produktion über Otokar-Kooperation

Gefertigt wird der Conecto im Rahmen einer Kooperation mit dem türkischen Bushersteller Otokar. Daimler Buses liefert alle wesentlichen Fahrzeugteile sowie spezielles Produktionsequipment direkt an das mit modernen Fertigungstechnologien ausgestattete Werk von Otokar. Zudem unterstützt ein Team von Daimler Buses die Produktion des Conecto vor Ort. Diese Partnerschaft soll Daimler Buses die nötige Produktionsflexibilität verschaffen, um zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen. Der Lieferstart für den deutschen Markt ist ab Mitte 2027 geplant.