Damit bekenne sich MAN klar zu seinen Servicestandorten und stärke gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit im deutschen Nutzfahrzeugmarkt, heißt es aus dem Unternehmen. Das Servicenetz von MAN stellte bereits heute das größte herstellereigene Servicenetz in Deutschland dar. Durch den Zukunftstarifvertrag und die darin für die kommenden fünf Jahre vereinbarten Modernisierungen, Erweiterungen und gezielte Neubauten, werde die regionale Präsenz und Verfügbarkeit für Kunden weiter gestärkt. 

„Ich freue mich sehr über die Einigung, denn sie ist ein gemeinsamer Erfolg von Unternehmen und Belegschaft“, so Dennis Affeld, Vorsitzender der Geschäftsführung von MAN Truck & Bus Deutschland. Die im Zukunftstarifvertrag verankerte Qualifizierungsoffensive stärke nicht nur die Belegschaft, sondern bringe auch einen direkten Mehrwert für die Kunden von MAN Truck & Bus Deutschland. Mit der Verdopplung des Schulungsbudgets und jährlich zugesicherten Trainingstagen baue MAN die Angebote in den Bereichen E-Mobilität und Serviceprozesse weiter aus und investiere damit gezielt in die Mitarbeiterkompetenz. Die Fokussierung auf Wissen und Können sorge dafür, dass Prüfungen und Reparaturen künftig noch schneller und zielgerichteter erfolgen könnten.  

Ergänzt werde die Investition durch den Ausbau der Elektromobilitäts-Infrastruktur. Weiterhin verlängere MAN die Sachmängelhaftung für den deutschen Markt. Für viele Modelle der Baureihen TGX, TGS, TGM und TGL gelte künftig eine Absicherung von drei Jahren bzw. bis 360.000 Kilometer für das Gesamtfahrzeug sowie ein viertes Jahr auf den Antriebsstrang bis maximal 480.000 Kilometer.