Mit dem Schritt will Flix nach eigenen Angaben sein Angebot im Bereich Flughafentransfers ausbauen und seine Position im europäischen Reisemarkt stärken. Flix sieht in gezielten Flughafenverbindungen erhebliches Wachstumspotenzial. Das Unternehmen steuert mit seinen Fernbussen bereits zahlreiche Flughäfen in Europa an und hat in einzelnen Märkten, etwa in Schweden, eigene Flughafentransfers etabliert. Mit Flibco greift Flix nun auf ein bestehendes Netzwerk und spezifisches Know-how im Flughafentransfer-Segment zurück.

Flibco zählt zu den führenden Anbietern von Flughafentransfers in Europa. Das Unternehmen arbeitet mit lokalen Buspartnern zusammen und ist in sieben Ländern aktiv. Das Asset-light Geschäftsmodell sowie der Fokus auf digitale Produkte passen nach Angaben von Flix gut zur eigenen Unternehmensstrategie.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass Kunden nach zuverlässigen und erschwinglichen Möglichkeiten suchen, um sowohl zwischen Städten zu reisen als auch Flughäfen bequem zu erreichen“, erklärte Flix-CEO André Schwämmlein. Flibco habe in einem fragmentierten Markt ein starkes Geschäft aufgebaut, das sich mithilfe der Reichweite und Plattform von Flix weiter ausbauen lasse.

Auch SLG sieht in der Partnerschaft einen strategischen Meilenstein. Man habe das Flibco-Konzept mit der Vision entwickelt, Marktführer im Bereich Flughafenmobilität zu werden, sagte Marc Sales, Partner von SLG. Mit Flix habe man einen Partner gefunden, der diese Ambition teile und weiteres Wachstum ermögliche.

Das Managementteam als auch die Mitarbeitenden von Flibco bleiben unverändert. Das Unternehmen wird weiterhin von Luxemburg aus unter der Leitung von CEO Tobias Stüber geführt. SLG will seine operative Erfahrung in regionalen und internationalen Reisemärkten weiterhin einbringen.

„Die Partnerschaft mit Flix ist der nächste Meilenstein in der Wachstumsgeschichte von Flibco“, sagte Stüber. Gemeinsam wolle man die Expansion beschleunigen und gleichzeitig ein digitales, komfortables und zuverlässiges Reiseerlebnis bieten.