Die neuen Fahrzeuge sind nach Angaben der deutschen Presseagentur (dpa) bereits seit Sonntag unterwegs. Grund für den Wechsel sei eine Änderung beim Fahrzeugleasing, hieß von Seiten Ecovistas. Den Schienenersatzverkehr betreibt das Unternehmen mit rund 200 Bussen und 500 Fahrern. Nach Angaben der Firma werden im Schnitt rund 30.000 Fahrgäste pro Tag mit den Bussen zwischen Hamburg und Berlin befördert.
Trotz des Flottenaustauschs würden alle Linien wie gewohnt und nach Fahrplan bedient, teilte Ecovista mit. Da die Fahrzeuge allerdings tatsächlich ausgetauscht werden müssten, seien sie teilweise mit anderen als den bekannten Ausstattungsmerkmalen im Einsatz. Das gelte insbesondere für die bekannte Folierung im Farbton „Verkehrspurpur“. Vorübergehend werde es auch bei der Übertragung der Fahrdaten in Echtzeit Einschränkungen geben. Ecovista tue dennoch alles dafür, die neue Fahrzeugflotte „so schnell und unauffällig wie möglich einzuführen und den Ersatzverkehr weiterhin so stabil wie möglich zu fahren“.
Streckensanierung verzögert sich
Der Tausch der Fahrzeugflotte stehe in keinem Zusammenhang mit der länger dauernden Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin, hieß es von Seiten der Bahn. Die Verzögerung sei eine „Folge des frostigen Winters“. Wie lange sich der Abschluss der Bauarbeiten auf der Strecke verzögern wird, bleibt bislang unklar, einen neuen Zeitplan will die Bahn am 13. März bekanntgeben. Ecovista betonte vor diesem Hintergrund, dass es den Ersatzverkehr auch über den ursprünglich avisierten 30. April hinaus sicherstellen könne.