Mit dem Schauspieler Manfred Zapatka in der Rolle des Judas gingen am Sonntag die 15. Movimentos Festwochen der Autostadt in Wolfsburg erfolgreich zu Ende.

In über 50 Veranstaltungen näherten sich internationale Künstlerinnen und Künstler dem Festwochenthema „Freiheit“ in zeitgenössischem Tanz, Jazz, klassischer Musik, Lesungen und einer Theaterproduktion.

 

Eröffnet wurden die Festwochen am 21. April mit der Deutschlandpremiere des Stücks „La Fresque“ von Angelin Preljocaj, gefolgt von einer Doppelpremiere der Movimentos Akademie für junge Tänzerinnen und Tänzer. Den Abschluss des Tanzprogramms im Volkswagen KraftWerk bildete die GöteborgsOperans Danskompani und Eastman mit den Choreografien „Noetic“ und „Icon“ des Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui.

Otto F. Wachs, Geschäftsführer der Autostadt, resümiert: „Herausragende Künstler, die Offenheit unseres Publikums und der tatkräftige Einsatz unserer Mitarbeiter machen die Movimentos Festwochen seit 15 Jahren zu einem hochkarätigen und europaweit anerkannten Kulturfestival. Mit einer Kartenauslastung von gut 94 % war das Festival 2017 erneut ein großer Erfolg. Mein Dank gilt vor allem dem Künstlerischen Leiter der Festwochen, Bernd Kauffmann, für die überzeugende Programmauswahl.“

„Nicht nur im Tanzprogramm, sondern ebenso in allen anderen künstlerischen Ausdrucksformen ist überdeutlich geworden, wie sehr die Freiheit mit Sehnsucht und Hoffnung verbunden und wie sehr ihre wachsende Einschränkung von Entsetzen und Enttäuschung begleitet ist. Ebenso offenkundig wurde, wie unverzichtbar die reflektierende und kritische Rolle der Kultur in Zeiten der Migrationen, der ethnischen und religiösen Auseinandersetzungen geworden ist. Umso mehr ist es der Autostadt zu danken, dass sie mit den Movimentos dieser immer notwendiger werdenden Stimme der Kultur Raum gibt und Gehör verschafft“, sagt der Künstlerische Leiter der Movimentos Festwochen, Bernd Kauffmann.