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Van Hool Exqui City (Foto: Van Hool)
Van Hool Exqui City (Foto: Van Hool)

Van Hool, Hersteller von Linienbussen, Reisebussen und Nutzfahrzeugen, hat einen Auftrag über Entwicklung und Herstellung von zwei vollelektrischen Exquicitys, den so genannten „Trambussen“, erhalten, die in Hamburg eingesetzt werden sollen.

Es handelt sich um die ersten beiden Exquicity-Busse, die ausschließlich elektrisch angetrieben werden. Beide Exquicitys sollen Anfang 2016 ausgeliefert werden und auf der Buslinie M3 zum Einsatz kommen. Die Verkehrsgesellschaften VHH (Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG) und Hamburger Hochbahn wollen ab 2020 ausschließlich auf emissionsfreie Busse einsetzen.

Die beiden futuristischen und eleganten Gelenkbusse werden nachts im Depot des VHH in Schenefeld bei Hamburg aufgeladen. Tagsüber sind 40-minütige Aufladezeiten zwischen den Endpunkten der Buslinie M3 in Tiefstack und in Lurup eingeplant. Darüber hinaus produzieren die Busse ihre eigene Energie selbst – beim Bremsen des Fahrzeugs wird elektrischer Strom erzeugt, der in der Batterie gespeichert und bei der Weiterfahrt des Busses verbraucht werden kann.

Platz für 109 Fahrgäste

Die Batterien der beiden Gelenkbusse werden über Ladeanschlüsse auf dem Busdach geladen. Dabei senkt sich der Stromabnehmer auf die Ladepunkte auf dem Fahrzeugdach ab. Die viertürigen Gelenkbusse haben eine Länge von 18,61 m, eine Breite von 2,55 m und eine Höhe von 3,50 m. Das Fahrzeug kann 109 Fahrgäste transportieren (Sitzplätze: 46 Personen, Stehplätze: 63 Personen).

Bus und Straßenbahn auf 18 bzw. 24 Metern

Der Exquicity kombiniert die Flexibilität eines Busses mit der Effizienz einer Straßenbahn. Die Trambusse haben ein eindeutig futuristisches Design und bieten ein hohes Niveau an Komfort: Klimaanlage, niedriger Lautstärkepegel und angenehme Beleuchtung. Dabei bieten sie eine optimale Zugänglichkeit mit breiten Eingängen und einem einfachen Einstieg dank vier Doppeltüren. Für diesen Fahrzeugtyp können die Kunden verschiedene Antriebe wählen. Die flexible Antriebsplattform des Exquicity kann sowohl in der 18 m langen, als auch in der 24 m langen Ausführung als Basis für unterschiedliche umweltfreundliche Antriebssysteme eingesetzt werden; so sind Trolleybusse, Hybridsysteme, Brennstoffzellenbusse oder Batteriebetrieb möglich.

Exqui Citys mit Wasserstoffantrieb stoßen keine Schadstoffe aus

Van Hool bietet mit dem Exquicity, den es in einer 18 m und einer 24 m langen Version gibt, eine realistische Antwort auf die Nachfrage in Sachen umweltfreundlichem, effizientem und kostengünstigem öffentlichem Personennahverkehr. Genau deshalb haben sich Städte wie Metz, Barcelona, Parma, Genf, Luxemburg, Malmö, Martinique und Bergen für den Exqui City entschieden. Vor kurzem kündigte Van Hool an, 21 Wasserstoffbusse im Rahmen des europäischen Projekts 3Emotions bauen zu dürfen. Davon werden 3 Exquicity-Busse mit Wasserstoffantrieb nach Flandern geliefert, sie stoßen nur Wasserdampf und keine Schadstoffe aus.

Filip van Hool: Strategie zahlt sich aus

Filip Van Hool, CEO von van Hool nv, war von diesem wegweisenden Auftrag begeistert: „Unsere Strategie zu Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Bussen für hochwertigen öffentlichen Personennahverkehr zahlt sich aus. Die Kombination aus hochentwickelten Technologien, die in besonders komfortable Fahrzeuge mit einem ausgesprochen modernen Design integriert sind, spricht Kunden in der ganzen Welt an. Diese Fahrzeuge haben einen besonders hohen Mehrwert, und das wirkt sich gut auf die Beschäftigungssituation in Koningshooikt aus.“

 



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