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2010 März - Bodo Dürer
Vertriebsdirektor Bustouristik, HanseMerkur
Seit Januar 1993 stellt der Bus Blickpunkt jeden Monat den "Manager des Monats" vor. Es sind Leute, die direkt oder indirekt mit der Busbranche in Verbindung stehen, mit Ideen und Innovationen Akzente setzen und dafür sorgen, dass das Image der Bustouristik steigt und die Zahl der Busreisenden immer größer wird. Der Manager des Monats März 2010, so die Wahl des Bus Blickpunkt, heißt Bodo Dürer, HanseMerkur Reiseversicherung AG.

- Bodo Dürer
Alles war anders geplant, alles hat sich anders ergeben. Am 31. März 2010 sollte Bodo Dürer, Vertriebsdirektor Bustouristik bei der Hanse Merkur, zum letzten Mal zu seinem Arbeitsplatz in die Zentrale der HanseMerkur am Hamburger Dammtor fahren, um am folgenden Tag den Ruhestand anzutreten. „In Rente“, sagt Bodo Dürer. Auf diesen Tag hatte er sich gefreut. Immerhin ist er dann 50 Jahre ohne Unterbrechung für die HanseMerkur tätig. Daraus wird nun doch nichts, zumindest vorerst.
Vertragsverlängerung kurz vor dem Ziel
Denn Bodo Dürer wollte und konnte sich dem Wunsch der Geschäftsführung nicht verschließen, weiter beratend für die Interessen der Hanse Merkur Reiseversicherung tätig zu sein. Und so wird Bodo Dürer auch künftig auf Verbandstagungen von RDA, VPR, BDO, BDV e.V. und BusSonntag, bei Workshops wie dem VPR-VIP-Treff, dem RDA-Workshop oder dem Bussonntag anzutreffen sein. Dass das so ist, hat nichts damit zu tun, dass jemand hier nicht loslassen kann. Es zeigt vielmehr an, wie wichtig die persönlichen Kontakte von Bodo Dürer zur Bustouristik für die HanseMerkur sind. Wenn einer geht, soll der Kundenstamm bleiben. Und so entschied man sich in Hamburg, den Übergang von Bodo Dürer in den nächsten Lebensabschnitt etwas softer als geplant zu gestalten. Bodo Dürer ist das Gesicht der HanseMerkur in der Busbranche. Präsenz als Programm. „Das wichtigste ist, den Kunden zu beraten, für ihn da zu sein. Ganz gleich, ob es darum geht, einen Schadensfall zu regulieren oder ihm ein neues Produkt der HanseMerkur vorzustellen.“ Die HanseMerkur Reiseversicherung ist in der Bus- und Seetouristik Marktführer in Deutschland und verzeichnet jährlich Beitragseinnahmen von 100 Millionen Euro. 10 Millionen davon kommen aus der Bustouristik. „Die Versicherungen sind immer detaillierter geworden“, weiß Bodo Dürer und fügt hinzu: „Wie jede andere Branche, muss auch die Versicherung auf den Markt reagieren. Die Menschen werden heute älter. Sie sind reisefreudig. Es gibt heute immer weniger Leistungen, die von einer Versicherung ausgeschlossen sind. Ein Beispiel: Millionen Menschen in Deutschland sind zuckerkrank, Millionen Menschen leiden unter Asthma. Wenn wir solche Dinge, wie früher üblich, heute ausschließen würden, also nicht mitversicherten, könnten Millionen Menschen nicht auf Reisen gehen.“ Das wäre nicht nur schlecht für den Einzelnen, sondern auch für die Reisebranche.
Jeder Busunternehmer braucht ein Basis-Paket
Bevor Bodo Dürer mit seinen Partnern in der Bustouristik über Details spricht, geht er zunächst der Frage nach, wie es um die versicherungstechnische Grundversorgung eines Busunternehmens bestellt ist. Da besteht zunächst die gesetzliche Pflicht zur Insolvenzabsicherung. Der Reisende bekommt sein Geld auch dann zurück, wenn der Veranstalter zahlungsunfähig ist. Darüber hinaus benötigt der Busreiseveranstalter eine Veranstalter-Haftpflichtversicherung und natürlich für seine Reisegäste das Angebot einer Reiserücktrittsversicherung. Bei Auslandsreisen kommt noch eine Krankenversicherung hinzu. Das ist das Grundpaket. Um seine Versicherungsgesellschaft vor unkalkulierbaren Risiken zu schützen, muss Bodo Dürer als Vertriebsdirektor Bustouristik bei der HanseMerkur immer gut informiert sein. Über alles, was sich in der Branche bewegt. Über Unfälle, Insolvenzen, über neue Produkte und den Geschäftsverlauf seiner Kunden. Selbstverständlich gehören Diskretion und Seriosität zum Geschäft. Bodo Dürer steht für beides. Doch die HanseMerkur versteht sich nicht nur als Geschäftspartner der Bustouristik, sie unterstützt das Gewerbe auch in der täglichen Arbeit. Als Reaktion auf Busunfälle wurde gemeinsam mit dem Busverband RDA ein Krisenmanagement-Programm erarbeitet. Bodo Dürer, der Privatmann. Nun, den gibt es so ja eigentlich nicht. Denn Bodo Dürer lebt mit der Branche. Er freut sich auf jede Begegnung mit Bustouristikern, besucht die Kunden vom Starnberger See bis nach Schleswig-Holstein. Berufliches und Privates liegen dabei oft dicht beieinander. Zum Beispiel, wenn er sagt, dass er gern Musicals besucht und das Musical „Heiße Ecke“ auf der Reeperbahn schon 35 Mal gesehen hat, dann hat das natürlich auch etwas mit seinem Beruf zu tun. Denn immer wieder sind Kunden der HanseMerkur in Hamburg zu Gast und wollen was erleben. Die „Heiße Ecke“ kommt an. Auch Bodo Dürers Lieblingsverein im Fußball, der FC St. Pauli, hat ganz in der Nähe sein Domizil. Zu seinen Hobbies gehören auch die Weiterentwicklung seiner privaten Homepage, sein regelmäßig erscheinender Newsletter und das Radfahren. Bodo Büro ist im Vorstand einer Hamburger Informationsbörse für Radfahrer. Diese Börse gibt nicht nur Reisetipps, sie berät ihre Mitglieder auch bei technischen Fragen. Bodo Dürers Berufsleben begann mit einer Versicherungslehre in Hagen/Westfalen. Nach erfolgreichem Abschluss der Lehre hat er alle Stationen eines Versicherungsbetriebes durchlaufen; im Jahr 1972 dann Umzug nach Hamburg. Seit 1984 ist Bodo Dürer für die Reiseversicherung tätig und hat wesentlich am Auf- und Ausbau mitgewirkt. Man nennt ihn liebevoll „Mister Reise“.Bodo Dürer lebt mit seiner Frau – beide haben eine erwachsene Tochter – in Norderstedt. Reisen ist seine Leidenschaft, die Türkei sein Lieblingsland. Dass Bodo Dürer in seiner Kindheit ein Rabauke war, mag man fast nicht glauben, doch seine Betragensnote legt Zeugnis davon ab. Vielleicht meinte sein Vater auch, dieser Junge muss in sichere Hände und schickte ihn in eine Versicherungslehre in seinem Geburtsort Hagen in Westfalen. „Rechnen war immer mein Lieblingsfach“, sagt Bodo Dürer. Er beherrschte das Zahlengeflecht offenbar so gut, dass man ihn 1972 in die Zentrale nach Hamburg entsandte. Dort ist er geblieben. Gründlichkeit ist sein Markenzeichen. Auf die Frage, wie er denn versichert sei, gibt er eine klare Antwort: „Ich habe alle Versicherungen, die man so braucht: Reiseversicherung, Jahresversicherungen, Tagegeldversicherung, Haus-, Autoversicherung, Hausrat und Haftpflicht. Ergänzend fügt er hinzu, dass er fast nie Schäden verursache, seit nunmehr 30 Jahren unfallfrei Auto fahre. Bodo Dürer, der ideale Kunde für die HanseMerkur.
