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2010 Juni - Marcus Vokuhl
Busbetrieb setzt Rettungsleitsystem ein
Seit Januar 1993 stellt der Bus Blickpunkt jeden Monat den "Manager des Monats" vor. Es sind Leute, die direkt oder indirekt mit der Busbranche in Verbindung stehen, mit Ideen und Innovationen Akzente setzen und dafür sorgen, dass das Image der Bustouristik steigt und die Zahl der Busreisenden immer größer wird. Der Manager des Monats Juni 2010, so die Wahl des Bus Blickpunkt, heißt Marcus Vokuhl, Juniorchef Vokuhl-Reisen.

- Marcus Vokuhl
Marcus Vokuhl, Juniorchef von Vokuhl Reisen in Mölln in Schleswig-Holstein, bringt im wahrrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkel. Der junge Busunternehmer hat das neue Flaggschiff der Unternehmensflotte, einen Volvo 9700, mit einem leuchtenden Rettungsleitsystem ausstatten lassen. Bei Dunkelheit leuchtet dieses System zum Beispiel an der Ablage und zeigt so in Gefahrensituationen den Weg zum Ausstieg oder zum Nothammer.
Mit diesem langnachleuchtenden Permalux-System der P.E.R. Flucht- und Rettungsleitsysteme GmbH aus Ahrensburg ist Vokuhl Reisen ein Pionier unter den Busunternehmen, denn das Unternehmen setzt auf einen ähnlichen Sicherheitsstandard, wie er für Flugzeuge vorgeschrieben ist. Mit den Sicherheitsleitsystemen von P.E.R. sind die Fluchtwege im neuen Volvo 9700 auch bei Dunkelheit, bei einem Ausfall der Stromversorgung und in dichtem Rauch deutlich sichtbar gekennzeichnet. Zudem erleichtern die Leuchtstreifen an Handläufen, Sitzsockeln, Gepäckablagen und Stufen auch im alltäglichen Betrieb die Orientierung – eine Maßnahme, die besonders ältere Reisegäste zu schätzen wissen, weiß Marcus Vokuhl. So sind Handläufe, Sitzsockel, Gepäckablagen, Dachluken, Nothämmer und alle Treppenprofile auch bei Dunkelheit und starker Rauchentwicklung deutlich gekennzeichnet. Auch die Sicherheitsbeschilderung für Erste Hilfe Kästen, Feuerlöscher, Tür öffnen, Notausstieg und Scheibe einschlagen stammt von dem Sicherheitsexperten aus Ahrensburg. Aufgrund der hohen Nachleuchtdauer leuchten die markierten Elemente selbst nach einer langen Nachtfahrt auch im Winter immer noch. Die schwache Bordbeleuchtung reicht vollkommen aus, um die Elemente aufzuladen. Die nachleuchtenden Leuchtprodukte sind in individuellen Farben erhältlich und können an die Innenausstattung der Busse farblich angepasst werden. Der Bus aus Mölln fährt jetzt mit Leuchtelementen, die eine ähnliche Qualität wie die Streifen in der zivilen Luftfahrt haben, die P.E.R. mit der Lufthansa Technik AG zusammen entwickelt hat und die den dortigen strengen Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Mit dieser Maßnahme folgt Marcus Vokuhl Empfehlungen von DEKRA und TÜV: „40 Prozent der Unfälle im Bus passieren bei Dunkelheit. Dann sind im grundsätzlich sicheren Verkehrsmittel Omnibus Notluken schlecht erkennbar, da die Beleuchtung sich auf den Mittelgang konzentriert. Hohe Stuhllehnen, Enge und Steilheit beim hinteren Ausstieg können im Notfall die Orientierung erschweren. Deshalb wollten wir nicht warten, bis der Gesetzgeber das Thema aufgreift“, sagt Marcus Vokuhl.
Auch im alltäglichen „Normalbetrieb“ bewähre sich das Permalux-System bereits. So würden die Fahrgäste die verbesserte Sicherheit honorieren, und gerade die älteren Passagiere würden die nachleuchtenden Elemente als Orientierungshilfen an Absätzen, Handläufen und Stufen schätzen. Marcus Vokuhl: „Für uns bringt die Installation des Permalux-Systems damit zwei entscheidende Vorteile. Wir erhalten mehr Sicherheit für einen verhältnismäßig geringen finanziellen Aufwand und verfügen damit über ein weiteres Argument für eine Reise mit Vokuhl. Die Resonanz von Seiten der Fahrgäste ist schon jetzt sehr positiv, sie fühlen sich bei uns sicher und gut aufgehoben. Daher wäre es denkbar, dass wir langfristig unsere gesamte Flotte mit Leuchtstreifen von P.E.R. ausstatten.“
